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Jour fixe 2017

 Lions-Jahr 2017/2018 - Clubabende 2017

Clubabend am 13. November 2017   "Erläuterungen zu Koran und Islam"  - Vortrag und Diskussion mit Buchautor Joachim Wildeis 

Bezüglich freier Ausübung der Religion und einem Bestreben nach friedlichem Miteinander mit den Muslimen in unserem Land gab es volles Einvernehmen. Dies war auch kein Punkt in der Diskussion. die sich auf den Aspekt "Islam und Gesellschaftsordnung" konzentrierte. Joachim Wildeis wies schon zu Beginn seiner Ausführung auf die unzureichende politische Diskussion dieser Thematik hin, die auch von den Medien kaum aufgegriffen wird.
                           

Dieses Thema hinterfragten Teilnehmer in der Diskussion, z.B. auch vor dem Hintergrund, dass einige Imane in Deutschland öffentlich den Stellenwert der freiheitlichen Demokratie relativieren.
Einer der Gründe für unzureichende Diskussion könnte sein, dass zur Zeit die Politik primär das freiheitliche, multikulturelle Zusammenleben unterstützt und ein Einfordern hierfür notweniger Regeln in der Öffentlichkeit nicht besonders thematisiert, um jeglicher Art von Diskriminierung vorzubeugen. Ein weiterer Aspekt könnte aber auch sein, dass die politische Komponente eine größere Dimension hat als man uns gemeinhin wissen läßt. Darauf ließe eine politikwissenschaftliche Studie aus den USA über das Phänomen der Massenmigration schließen. Eine Wellenbewegung im Zustrom von Muslimen  nach Europa hat es über die Jahrhunderte immer wieder gegeben. Aber in jüngster Zeit kamen die meisten Menschen über organsierte Schleuser, die wiederum Kontakt zu Regierungen haben dürften. Zumindest haben Gespräche auf politischer Ebene z.B. mit der Türkei und Libyen Änderungen bewirkt.
Letztlich wurde in der Diskussion auch der Aspekt der "wehrhaften Demokratie" angesprochen, vor Jahren ganz oben auf der politischen Agenda. Dabei ist jeder Bürger aufgerufen, sich auf unsere kulturellen und religiösen Wurzeln zu besinnen und für unsere freiheitliche Grundordnung einzutreten. Und der Staat ist aufgerufen, für die Einhaltung der für ein freiheitliches Zusammenleben notwenigen Grundregeln zu sorgen und diese vor allem von allen Staatsdienern, z.B. in den Sicherheitskräften und der Justiz, ohne wenn und aber einzufordern.
Diese wenigen Sätze dürften eine zutreffende Zusammenfassung der Diskussion wiedergeben.

     
             Gegenseitiges Zuhören auch bei der Diskussion                                  Konzentrierter Referent                                               "Reich beschenkt"                                            Fortsetzung  am "runden" Tisch

"Ziel erreicht" hieß es mit Recht am Ende dieses interessanten Clubabends zu einem aktuellen Thema, das uns jeden Tag begegnet. Ein informativer Referent, eine zielführende Diskussion, getragen von kundigen Fragen und ausgewogenen Argumenten in einer Atmosphäre des Zuhörens und gegenseitigem Respekts. So würde man sich auch manche Talkrunde wünschen.


Clubabend am 23. Oktober 2017 -   "Wie sicher ist München?" - Vortrag von Stefan Kastner, Ltd. Kriminaldirektor München

Die grundsätzliche Struktur des Vortrages und einige wesentliche Inhalt der Ausführungen von Stefan Kastner sind bereits auf der Startseite beschrieben.
Mit den nachfolgenden Informationen sollen einige Aspekte noch weiter verdeutlicht werden.
An den Beginn stellte Stefan Kastner die Entwicklung der Straftaten in München von den 50-iger Jahren bis zum Jahr 2015. Es zeigt sich ein leichter kontinuierlicher Anstieg, verursacht u.a. durch die steigende Zahl an Einwohnern in der Stadt. Dabei ist fast jede Dekade geprägt von einem besonderen Phänomen. Vom beginnenden Konsumverhalten in den 60.iger Jahren über  Linksterror, die Grenzöffnung in de 90-iger Jahren, die Verbreitung des Internets um die Jahrhundertwende bis hin zur Zuwanderung von Flüchtlingen in 2015. Der gerade hieraus resultierende anteilige Anstieg an Straftaten bezieht sich aber vorwiegend auf Vergehen gegen  Asyl- und Aufenthaltsbestimmungen. .
                                                              

Der  angesprochene Einfluss von Zuwanderern auf Strafftaten in München ist ebenfalls in  einer Graphik verdeutlicht. Bei leichtem Diebstahl und Rohheitsdelikten war ein Anstieg gegeben, bei schweren Straftaten aber nur ein marginaler Anteil  zu verzeichnen. Die Polizei in München hat die Situation unter Kontrolle. Hier haben nach Ansicht von Kastner auch viele Helfer in der Betreuung von Flüchtlingen indirekt einen wichtigen Beitrag geleistet.
Der Hauptbahnhof in München ist unverändert ein Brennpunkt für Strafftaten. Viele wurden unter Alkoholeinfluß begangen. Das verhängte Alkoholverbot ab den späten Nachtsunden hat positive Wirkung gezeigt. Was bleibt ist eine hohe Anzahl von Rauschgiftdelikten. Die Polizei hat diese Szene aber unter besonderer Beobachtung.
Bezüglich des brennenden Themas Wohnungseinbrüche ist München über die vergangenen 30 Jahre mit Abstand die sicherste Großstadt in Deutschland ( s. rote Balkenreihe: im Vergleich zu Berlin, Hamburg,   Frankfurt und Köln).  Eine Situation, die allgemein beruhigt, ohne sorglos zu machen.
                                                                                               
                                                          
                                                                     
                                        

In der Diskussion wurde u.a. die Frage bezüglich terroristischer Gefährder gestellt. Stefan Kastner erklärte, es wird mit allen relevanten Stellen eng zusammengearbeitet. Zur Zeit ergeben sich keine  Anzeichen für ein spezielle Gefährdungslage. In diesem Zusammenhang meinte er, dass  psychisch labile Personen, teilweise Wiederholungstäter, akut ein höheres Risiko darstellen. Er bezog sich in diesem Zusammenhang auf den Großeinsatz vor wenigen Tagen aufgrund von Messerattacken eines Täters im Bereich des Ostbahnhofs. Dabei hat Stefan Kastner auch erwähnt, dass hier nicht nur diensthabende Polizeikräfte zusammengezogen werden, sondern Einsatzkräfte auch spontan z.B. aus dem Wochenende geholt werden. Dies funktioniert vorbildlich und spricht für den hervorragenden Zusammenhalt innerhalb der Polizei in München. 

  
                                                     
                                                                                                     Wohlfühlatmosphäre mit individuellen Gesprächen zur Einstimmung auf den Abend
      
          
          Es kann losgehen : Begrüßung durch Präsident Paul Hendrys                                       Vortrag von Stefan Kastner                                                                           Dank des Präsidenten an den Referenten

Die Ausführungen von Stefan Kastner vermittelten einen sachliches Überblick von der Bekämpfung von Straftaten durch die Polizei in München, verstärkten bei allen Zuhörern das gute Gefühl bezüglich hoher Sicherheit und erhöhen die schon vorhandene Wertschätzung für die Arbeit der Polizei zum Schutz und Wohle der Bevölkerung.

Clubabend am  9. Oktober 2017  -    "Nach der Wahl ist vor der Wahl" - Politischer Abend mit Dr. Thomas Goppel 

Die Ausführungen von Dr. Thomas Goppel im Rahmen seines Impulsreferates sind auf der Startseite komprimiert wiedergegeben.
Sie führten zu einer angeregten und konstruktiven Diskussion. Dabei wurde von Präsident Paul Hendrys jedem Teilnehmer die Möglichkeit zur Wortmeldung eingeräumt. 
In den ersten Beiträgen wurden von den Teilnehmern Aussagen aus dem Referat genauer hinterfragt: - bezüglich Wiedervereinigung zu Aspekten der durchaus vorhandenen Industrie in Ostdeutschland, zum Wachstum des Islam weltweit und der Migration In Europa sowie zu Tendenzen in den Mainstream-Medien. Dr. Goppel präzisierte hierzu seine Aussagen.
Von einem Teilenehmer wurde dann nochmals das Thema Migrantenströme aufgegriffen. Es geht dabei nicht nur um die Integration, sondern auch um die finanzielle Belastung des Staates. Ein Zustrom von rund 200 000/Jahr bedeutet eine nicht unerhebliche Belastung, insbesondere wenn die wirtschaftliche Situation sich einmal nicht mehr so positiv darstellen sollte und Finanzkriterien ( der EU)verantwortungsvoll eingehalten werden. Außerdem wurde auch noch einmal Bezug genommen auf die Bedeutung christlicher Wertvorstellungen und kulturellem Erbe. Wenn dieses von führenden Politkern nur auf die Sprache reduziert werden sollte, ist dies mehr als verwunderlich angesichts z.B. zahlreicher historischer Bauten und Denkmäler, einer wesentlichen Säule jeder Kultur. 
Ein weiterer Teilnehmer sprach die Digitalisierung mit weiter zunehmender Bedeutung der Robotik an. Hier wurde die Sorge auch bezüglich Arbeitsplatzverlusten geäußert. Dr. Goppel erwiderte, diese Problematik sei erkannt. Aber grundsätzlich wird man sich dem Fortschritt nicht verschließen können. Letztlich bedeutet er auch ein Chance.Wer sich hier öffnet, wird auch in Zukunft wettbewerbsfähig sein. Eine ähnliche Situation stellte sich vor ca. 20 Jahren mit der Einführung der PCs.
Bei einem gegenwärtig weiten Spektrum an Parteien war  eine Frage, wann denn eine Partei nicht mehr als demokratisch anzusehen sei. Die Antwort von Dr. Goppel :" Wenn sie demokratische Prinzipien aufgibt oder massiv verletzt". Und er nannte einige Beispiele für Verletzung elementarer Grundregeln. In  einem nächsten Beitrag wurde das parlamentarische Erscheinungsbild angesprochen. Es gibt keine zündenden Debatten mehr. Das Parlament bleibt stumm selbst bei brennenden Fragen wie der Flüchtlingsproblematik. Sie verstehen offensichtlich nicht mehr die Sorgen und Wahrnehmungen der Bürger...  oder sind zufrieden, es in das Parlament geschafft zu haben.
In einer anschließenden Wortmeldung wurde konkreter nachgehakt. Warum übernehmen Politiker häufig keine Verantwortung mehr? Bespiel Flughafen Berlin oder Krawalle in Hamburg.  Man geht viel zu schnell zur Tagesordnung über. Andererseits werden manchmal unverständliche Entscheidungen getroffen, an der Meinung viele Bürger vorbei. Beispiel die Standort-Entscheidung für den neuen Konzertsaal in München.Dr. Goppel hat all diesen Anmerkungen viel Verständnis entgegengebracht.
Schließlich wurde von einem Teilnehmer noch ein weiteres  brennendes Problem angesprochen . Zunehmende Mißachtung des Rechts in der EU- Währungsunion,.So sind z.B. die Zahlen aus Griechenland sehr fragwürdig. Letztlich wurden nur die Zahlungsfristen verlängert. Hier ist kaum Kritik aus den politischen Reihen zu vernehmen. Die Probleme werden auf die nächste Genration verlagert. Vielleicht ist die Passivität bei langfristigen Zielen aus einer Haltung zu erklären, dass man selbst nicht mehr betroffen sein wird. Dr. Goppel wird diese Problematik mangelnder Finanzdisziplin  bei nächster Gelegenheit aufgreifen.
Schließlich kam noch die Frage nach absehbaren personellen Veränderungen in der CSU. Dazu konnte Dr. Goppel erwartungsgemäß keine Aussagen machen.
Abschließend wollte noch ein Teilnehmer wissen, ob eine Jamaila-Koalition nicht doch auch eine Chance sein könnte. Dr. Goppel sieht da gravierende Differenzen, aber vielleicht ändern sich auch einige Politiker der Grünen, wenn sie in die Regierungsverantwortung eintreten. Erfahrungen aus Bundesländern läßt dies nicht ganz unmöglich erscheinen.



  
                              Spannendes Impulsreferat                                                                     Diskussionsbeiträge von rechts .......                                                                           ....und von links
 
                                                                                              
                                                                                                                         Einvernehmen und Freude

Ein besonderer  Abend mit spannendem Vortrag und intensiver Diskussion; eine Bereicherung für alle, die Dr.Thomas Goppel im kleinen Kreis persönlich erleben durften.  

Clubabend am 25. September 2017 - Vortrag über "Event-Management" am Beispiel des G20-Gipfel in Hamburg

Die Planung und Durchführung eines politischen Ereignisses wie eines G20-Gipfel ist für ein Unternehmen eine große technische Herausforderung, verlangt hohe logistische Kompetenz und ist auch eine besondere psychologische Anspannung ... treffen sich doch die Regierungschefs der 20 wichtigsten Länder der Erde.
Die beteiligten Länder repräsentieren rund zwei Drittel der Weltbevölkerung, 80 % der weltweiten Wirtschaftsleistung und drei Viertel des Welthandels.
Wolfgang Köllen ging kurz auf die Entstehung des G20 ein. Seit 1999 finden regelmäßige Treffen der G20-Finanzminister statt. Seit der Finanzkrise 2008 erfolgt die Beteiligung der Staats- und Regierungschefs. Die G20- Präsidentschaft wechselt jährlich und liegt seit 1.12.2016 bei der Bundesrepublik Deutschland.
Das G20 bedeutet nicht nur ein Gipfeltreffen, sondern auch ein ganzjähriges Treffen von Fachministern und Arbeitsgruppen. Entsprechend umfangreich ist die Aufgabe der technischen Organisation.
Derartige "Events" zu managen, verlangt entsprechenden Planungsvorlauf, in der Umsetzung aber dann eng getaktete Arbeitsschritte. 
Es wurden für den G20 die kompletten Messehallen Hamburg umgestaltet. Planungsbeginn war im November 2015. Dabei galt es zunächst, entsprechend dem Programmablauf des G20 die einzelnen Hallen funktional zuzuordnen und dann die zweckgerechte Umgestaltung zu planen.. 
                             
             
                                                      ...............................................            Messe- und Kongress-Zentrum Hamburg                    ...........................................................
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                                        Leere Halle                                                 Perspektive Wolfgang Köllen:  Licht, Klima, Audio, Video  alles o.k.?               20 Stunden nach Konferenzende

Der Aufbau begann Anfang Juni 2017. Abnahme war Anfang Juli 2017. Der G20-Gipfel fand am 7./8. Juli 2017 statt. Abbauende und Übergabe an die Messe nur eine Woche später Mitte Juli

Der G20-Gipfel führt die Staats- und Regierungschefs der 20 führenden Länder der Welt zusammen, in sehr unterschiedlichen Gesprächsrunden, mit vielfältigen aktuellen Themen und Problemen. 

  
                                                                                                 Vielfältige  Gesprächsrunden von Regierungschefs und Beraterstäben 

Diese persönlichen Gespräche der Politiker wie auch der Arbeitsgruppen sind wichtig für den Austausch von Informationen und Argumenten, aber auch zum Aufbau von gegenseitigem Vertrauen und damit ein wichtiger Faktor für Stabilität und Frieden in weiten Teilen der Welt. Eine Meldung, die es kaum in die Medien geschafft hat. 
Die Bilder in den Medien waren geprägt von gewalttätigen Ausschreitungen. Aber es gab sie auch, die friedlichen Demonstranten und jene, die die Atmosphäre der Stadt einfach genossen haben. Bilder die es auch kaum in die Medien geschafft haben.

                               
                                                                        Gewalttätig                                                                            Friedlich                                                                           Authentisch


Wolfgang Köllen hat mit seinem Erlebnisbericht aus der 1. Reihe einen profunden Eindruck von den technischen und organisatorischen Herausforderungen im "Event-Management" eines politischen Großereignisses vermittelt, aber auch einen vertiefenden Eindruck von dem unbestrittenen Wert eines G20-Gipfels. Ein Clubabend, der lange in Erinnerung bleiben wird.
                               
                                                                                              Exzellenter Vortrag von  Wolfgang Köllen auf unserem Lions-Clubabend







                                                                                                       

Aktuell Lions-Jahr 2016/2017 - Clubabende 2017

Clubabend am 19. Juni 2017 - Vortrag über Graphen - Material der Zukunft

Präsident Prof. Josef Nassauer und LF Dr. Hans-Otto Feldhütter hatten dieses Thema für den letzten Clubabend gewählt und gemeinsam  ausgearbeitet. Leider war Hans - Otto Feldhütter kurzfristig beruflich verhindert, sodass Prof. Nassauer neben seinen Ausführungen auch dessen vorbereitete Charts erläuterte.

                            
                           Beobachtung aus der Ferne         Gliederung Vortrag H.-O. Feldhütter                                          Präsentation Josef Nassauer

Graphen ist ein Wundermaterial.  Es besteht aus Kohlenstoffatomen, die im Molekül in Wabenform angeordnet sind und sich nur in der Fläche erstrecken. 
Dieses erste 2 D Material wurde von Dr. Novoselov und Dr. Geim über eine geniale Methode aus Graphit gewonnen. Hierfür erhielten sie 2010 den Nobelpreis für Physik.

                                                  
                                          Ausgangsmaterial Graphit             Komplizierte Versuchsanlage            Gewonnenes Graphen mit 2 D Struktur 
             
Eine andere Herstellmethode, so Hans-Otto Feldhütter in seinen Charts, ist die Abscheidung aus der Gasphase. Dabei wird Methan bei hoher Temperatur auf eine gereinigte Kupferplatte geleitet, auf der sich dann Graphen bildet.
Forscher der RWTH Aachen und des Forschungszentrums Jülich haben jüngst berichtet, dass hier nun ein Durchbruch bevorsteht. Denn es sei ein Verfahren gefunden worden, diese dünnsten Graphen-Schichten trocken auch auf andere Träger-Materialien zu transferieren, z.B. Polymere.

                                                                            
                                                                                            Vakuumofen - Gewinnung von Graphen auf Kupfer über Methan

Graphit hat als Ausgangsmaterial auch eine besondere Bedeutung bei der Gewinnung von funktionalisiertem Graphen nach dem Blähgraphit-Verfahren.Dabei werden sehr hohe spezifische Oberflächen von Graphen erzielt mit weiter erhöhter Funktionalität des Materials.
Die Anwendungspotentiale für Graphen sind sehr vielfältig. Im Automobil z.B.  für verbesserte Li-Ionenbatterien, für hoch leistungsfähige Sensoren und Transistoren, z.B. für autonomes Fahren, aber auch zur Verstärkung von Kunstsoffen mit damit verbundener Einsparung von Material und Gewicht, z.B. im Innenraum.
Im Bereich der IT und Elektronik  sind es z:B neuartige Touchscreens oder die Chance auf eine neue Dimension von Mikroelektronik und Super Computer und organische Licht emittierende Dioden (OLEDs)

                                       
                                   Kunststoff mit zugemischtem Graphen       
Biegsamer Touchscreen aus Graphen                 Erste OLED aus Graphen 
                                                                                                                                                                                            

Im Textil Bereich ist es neben dem erhöhten Flammschutz z:B für Schutzkleidung von Rettungskräften, die Chance auf eine neue Generation  von wearable Electronics, also Textilien mit integrierter Elektronik. So haben australische Forscher einen Prozess entwickelt, Graphen-Fäden in Textilien als elektrisches Leitsystem einzuweben.

                                                           
                                                                             Mikro Fasern aus Graphen                  Jacke mit integrierter Elektronik

Besonders interessant sind laufenden Entwicklungen in der Medizintechnik. Man ist zuversichtlich, dass kleinste Implantate mit Graphen beschichtet, das Potential  haben wie Nervenzellen zu kommunizieren. Damit eröffnen sich für Menschen mit Behinderung partiell Chancen, z.B. wieder sehen, hören oder sich bewegen zu können.

                                                                     
                                                                                     Kommunikation mit Nervenzellen -  Biokompatibles Implantat
                                                                                       aus transparentem Graphen mit integrierten Leitungen 
                                                                                                  
                                                                                                             
Der Wettlauf für die industrielle Herstellung von Graphen ist in vollem Gange wie auch für die Erschließung weltweiter Märkte für neue Produkte. mit Graphen "inside". 
Das weltweite Marktvolumen beläuft sich jetzt schon auf geschätzte 120 Mrd. US $. .
Dieser Wettlauf ist entbrannt zwischen USA, Asien mit China und Korea und Europa.
Prof. Nassauer nannte hierzu beispielhaft einige Fakten. In USA werden erste Erfolg versprechende Herstellprozesse und Produkte vermeldet. Zudem findet jedes Jahr in Kalifornien die bedeutendste Graphen-Messe mit Kongress statt, mit Experten von Wirtschaft und Wissenschaft aus aller Welt.
China und Korea sind mit an der Spitze der Patentanmeldungen. Korea hat eine spezielle Produktionsanlage mit Samsung entwickelt. China ist dabei, ganze Industrie-Parks mit Graphen orientierten Firmen aufzubauen. Und China hat sich die Hälfte der weltweiten Graphit Vorkommen gesichert.
Erfreulich ist, dass auch Europa eine führende Rolle spiel,  z.B. mit dem EU Flaggschiffprojekt Graphen. Rund 150 Institute aus 23 Ländern arbeiten gemeinsam mit zahlreichen Industriepartnern an einem breiten Portfolio an Graphen Projekten. Die Fraunhofer-Gesellschaft ist ebenfalls voll involviert. Prof. Nassauer erläuterte  aus den Charts von H.-O. Feldhütter die Struktur dieses EU Flaggschiff-Projektesektes   ( 1 Mrd Euro Fördergelder über 10 Jahre), und beschrieb die aus Deutschland beteiligten Partner. Abschließend erwähnte er in allgemeiner Form die zahlreichen weiteren Graphen bezogenen Förderprojekte der Fraunhofer Gesellschaft an 6 Instituten.
Mit Graphen ist eine neue Ära von Materialien und Produkten im Entstehen. Europa und Deutschland sind vorne mit dabei. Dies ist wichtig, um auch zukünftig wettbewerbsfähig zu bleiben... denn man ist auch schon auf der Spur nach weiteren 2D Materialien z.B. Silizium. 
Ein Dank den Zuhörern für ihr Interesse an diesem Zukunftsthema und insbesondere an Dr. Hans-Otto Feldhütter für seine Bereitschaft, diesen Clubabend gemeinsam zu gestalten.

                                                                          
                                                                                            Tandem :   H.-O.  Feldhütter u. Josef  Nassauer


Clubabend am 22. Mai 2017 - Vortrag über aCar, ein neues Fahrzeugkonzept für ländliche Regionen in Afrika

Prof. Markus Lienkamp, Inhaber des Lehrstuhl für Fahrzeugtechnik an der TU München und Initiator dieses Projektes berichtete über diese richtungsweisende Entwicklung.
Mobilität verbessert die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort, durch Transport von Personen und Waren für z.B. höhere Ernte, für Zugang zu Information und medizinische Grundversorgung..
Deshalb wurde die Idee geboren, ein neuartiges Fahrzeug zu entwickeln, das den Bedürfnissen der dortigen Bevölkerung entspricht und später auch in Afrika hergestellt werden kann.
In einer Situations- und Bedarfsanalyse in Nigeria, Ghana und Tansania wurden zunächst ausreichend  Informationen gewonnen.

                              
                                                               Eindrücke vor Ort                                                                              Projektziele
Hieraus wurden die übergeordneten Projektziele formuliert. In einem nächsten Schritt wurde dann die Fahrzeugkonzeption entwickelt, zusammen mit weiteren Instituten und Industriepartnern sowie technischen Universitäten aus Afrika.

 
                                 
                                                                                                                           Fahrzeugkonzept
Bezüglich diese Konzeptes und dessen technischer Umsetzung seien drei Aspekte besonders hervorzuheben.
Der Rahmen des Chassis besteht aus  einfachen Baustahl. Die  Knotenpunkte sind mit Muffen ausgebildet, in die das Profil gesteckt und verklebt wird. Eine einfache Verbindungstechnik.

Interessant ist die Topologie des Antriebsstranges. Es werden für das Fahrzeug mit Allradantrieb zwei E- Motoren verwendet, an Vorder- und Hinterachse. Hierzu werden Startergeneratoren eines namhaften Zulieferers eingesetzt, deren Leistung von je  ca.12 KW ausreichend ist und die kostengünstig zu beziehen sind.

                                
                                                                          Aufbau des Rahmens                                                       Topologie des Antriebs

Kreativ ist der modulare Aufbau von aCar, wodurch je nach Ausstattung verschiedene Zusatzfunktionen übernommen werden können. 

                                   
                                                                                                  Modularität für zusätzliche Funktionen

Der Preis für aCar liegt noch über 10 000 Euro; ist aber auch für Afrika in einer erschwinglichen Größenordnung. Das teuerste Einzelaggregat ist die Batterie mit einer Kapazität von ca. 20 kWh. In Zukunft wird der Preis für Batterien signifikant sinken, sodass dann ein Preis von unter 10 000 Euro zu erzielen ist, vor allem auch bei höheren Stückzahlen.
 Bezüglich Kooperationspartner in Afrika war eine interessante Aussage, dass u.a. im Umfeld der Universitäten sowie in ländlichen Kommunen mit Nähe zur katholischen Kirche besonders zuverlässige Partner gewonnen werden konnten. Eine  Information, die in dieser Form bei uns wenig bekannt ist.
Mit großer Zuversicht werden die weiteren Projektschritte verfolgt - der jetzige Prototyp wird in wenigen Wochen nach Afrika zu einem finalen Test gehen.

                                                                              
                                                                                                   Prototyp   -   zum Test nach Afrika

Ein zweiter Prototyp wird noch in diesem Sommer gebaut,  eine erste kleine Produktionslinie erstellt, eine Unternehmensgründung durch die Projektleiter vorbereitet. Alle Zeichen stehen auf Erfolg für dieses richtungsweisendes Projekt  für Mobilität im ländlichen raum mit zusätzlicher Wertschöpfung vor Ort. Das ist beste Entwicklungshilfe ´bottom up´` und wird sicher auch das Interesse der Politik finden. 

     
                    Begrüßung von Prof. Lienkamp                                                       Interessiertes Zuhören, bewunderndes Staunen                                            Dank des Präsidenten




Clubabend am 8.Mai 2017   - Vortrag zu Unternehmensgründung und Wahrnehmung von Jungunternehmern 

Mittelständische Unternehmen sind das Rückgrat der Wirtschaft, in Bayern, Deutschland und Europa. Unternehmensgründungen gerade auch aus den Hochschulen kommt immer größere Bedeutung zu.
Ein Beispiel hierfür ist Dr.Thomas Braun. Er hat nach der Promotion an der TU München das Unternehmen Teseon gegründet. Geschäftsidee war Komplexitätsmanagement in der Produktentwicklung. Dazu dient eine brandneu entwickelte Software.LOMEOO
Unter Komplexität versteht man ein System mit zahlreichen Paramatern, die das Endergebnis bestimmen, aber sich auch wechselseitig beeinflussen. Diese Abhängigkeiten mathematisch formulieren und mit der einzigartigen Software in einem Netzdiagramm sichtbar machen, ist ein erster Lösungs-Schritt.

 

                                     
                                                                              Beeindruckende Ausführungen                                  Visualisierung der Vernetzung in einem komplexen System  

Durch gezielte Veränderung der Einflussgrößen beginnt das Bild  zu atmen, sich zu verändern: Man kann damit relativ schnell erkennen, welche Parameter maßgebend für das Endergebnis sind und in welcher Größenordnung sie gewählt werden sollten.
Das erste Projekt, das akquirieret wurde, war gleich ein richtig Großes von einem renommierten Automobilhersteller.
In der Entwicklung von Fahrzeugsicherheitssystemen sind mehr als 100 Parameter von Einfluß. Die Weiterentwicklung geht über Jahre mit wechselndenTeams.Dies kann manchmal zu zusätzlicher Komplexität führen.
                                                  
                                           
                                                                 Crash Test                                                                  Fahrzeugsicherheit - Systeme von höchster Komplexität
                     
Bezüglich Fahrzeugsicherheit gilt es immer wieder, neue gesetzliche Crash-Anforderungen zu erfüllen. Mit der Visualsierung der Komplexität dieser Problemstellung gelang es relativ kurzfristig und zielsicher, die Ursachen und Auswirkungen der einzelnen Parameter zu analysieren und vor allem die Parameter zu finden, die als Stellschrauben zur Erzielung der geforderten Crash-Sicherheit maßgebend sind. 
Das Projekt wurde zu einem vollen Erfolg und führte sukzessive zur Akquisition weiterer Projekte und Kunden mit einer heute beeindruckenden Liste von Referenzen. 

Schrittweise wurde das Beratungsspektrum ausgebaut. Die  Konzentration galt nicht mehr allein der Lösung bestehender Probleme. Vielmehr wurde  gemeinsam mit dem Kunden begonnen, neue Marktmöglichkeiten erschließen.
  
                    
                                             Innovationsprozess                                                         Problemlösung im Auftrag                                     Neue Marktchance Lärmschutzwand

Ein Beispiel mag das verdeutlichen. Ein Kunde stellt Platten aus reycelten Reifen her, um bei Bahnübergänge gleiches Höhenniveau zu realisieren mit deutlich weniger Lärmentwicklung beim Befahren. Einige der Platten brachen nach relativ kurzer Belastungsdauer. Mit der Teseon Methode konnte relativ zügig die Ursache gefunden werden. Mit einer kleinen konstruktiven Änderung an den Verstärkungsstreben war das Problem behoben. Daneben ging man mit dem Kunden daran, neue Möglichkeiten für das recycelte Material zu entwickeln. Beispiel ist eine einfach zu montierende, lokal begrenzte Lärmschutzwand entlang der Schienen. Nachher ganz einfach und trivial..  aber erst wenn die Lösung gefunden ist. 

Projektaufträge bringen Erlös, aber auch immer neue Erfahrung und neues Wissen. Dies gilt es zu aktiv speichern und nutzbar zu machen für zukünftige Aufträge. Eine ideale Kombination von Software Produkt und sich kontinuierlich erweiternder Beratungskompetenz  für innovative Lösungen komplexer Problemstellungen von morgen.
        

    
                      Dr. Braun im Dialog mit den Teilnehmern                                         mit Präsident Prof. Josef Nassauer                                  mit Hermann Pointl (li) und Prof. Horst Schmidt- Bischoffshausen


Clubabend am 10. April 2017  - Vortrag zum Thema "Infrastrukturprojekte in Bayern - Schwerpunkt Nachhaltige Stadtentwicklung"

Der weitere Zuzug von Unternehmen und Personen in die Ballungsräume ist eine der großen Herausforderungen hinsichtlich Ausbau der Infrastruktur. Hierzu gehören primär die Schaffung von weiterem Wohnraum sowie die Erweiterung der Verkehrsinfrastruktur für das Pendeln zwischen Wohnung und Arbeitsplatz.
OB Tobias Eschenbacher stellte deshalb die Aspekte einer nachhaltigen Stadtentwicklung in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. Diese folgt der Vision, wie sie u.a. in der Charta von Aalborg aus dem Jahre 1994 formuliert wurde.
                                        

Die Herausforderungen einer nachhaltigen Stadtentwicklung umfassen u.a. den Siedlungsdruck durch Zuzug, den daraus resultierenden Flächenverbrauch in  Abwägung mit z.B. Emissionen, Aspekten von Natur- und Umweltschutz, Bereitstellung von Wohnraum und ermöglichen von Mobilität sowie die Berücksichtigung weicher Standortfaktoren wie Kultur, Wissenschaft, soziale Inklusion. Dies alles unter weitgehender Information und Beteiligung der Bevölkerung.
Tobias Eschenbacher schilderte dann an drei Beispielen die jeweiligen Zielkonflikte, das Abwägen der Argumente und die letztendliche Entscheidungsfindung.
Erstes Beispiel war die Planung der 3. Start- und Landebahn am Flughafen München, die Freising massiv tangiert. Dem wirtschaftlichen Interesse der Flughafenbetreiber stehen eine weiter zunehmende Belastung mit Emissionen sowie  Eingriffe in die kommunale Planungshoheit, insbesondere mit einer starken Beschneidung der Ausweisung von Wohnbauland, entgegen
Zweites Beispiel war der jetzt erfolgte Baubeginn für eine Umfahrung der Stadt durch die sogenannte Westtangente. Diese Infrastrukturmaßnahme war schon vor 40 Jahren in ersten Planungen enthalten. Durch Widerstand von Teilen der Bevölkerung und dem Ausschöpfen aller rechtlichen Möglichkeiten hat sich dieser ungewöhnlich lange Planungszeitraum ergeben. 
Drittes  Beispiel war die geplante Ansiedelung eines Logistikunternehmens aus der Nahrungsmittelbranche unmittelbar an der Autobahn A 92. Dem wirtschaftlichen Interesse der Kommune stand das Belastungsempfinden einer kleinen Gruppe der Bevölkerung entgegen. Deren initiierter Bürgerentscheid war erfolglos. Die verursachte zeitliche Verzögerung hatte aber dennoch zur Konsequenz, dass sich das Unternehmen kurzfristig für einen Standort in einer anderen Kommune entschieden hat. Die finanzielle Einbußen der Stadt haben auch Konsequenzen für die Realisierung anderer Infrastrukturprojekte, da bei Förderung immer auch ein entsprechender finanzieller Eigenanteil erbracht werden muß. 
Umfassende Information und Einbindung der Bevölkerung ist  eine erklärtes Ziel von OB Tobias Eschbacher. "Sie ist nicht immer, aber immer öfter erfolgreich". Der Bürger erwartet nicht, dass alle seine Belange berücksichtigt werden können, aber er will gehört und mitgenommen werden. Und das ist für beide Seiten eine wichtige Erfahrung, denn Planungshorizonte von ca 3 Jahren sind realistisch für eine dann zügige technische Umsetzung. 
                                                                             


Tobias Eschenbacher ist es gelungen, auch die Zuhörer auf dem Clubabend mitzunehmen. Beeindruckend seine fachliche Kompetenz, sein umfassendes Wissen und seine Erfahrung aus über 20 Jahren Tätigkeit in Bau-  Planungsausschüssen von Stadt und Städtetag. Dieser Bereich ist seine Passion...und es ist seine Überzeugung, mit fachlich orientierten Lösungen, mit Unterstützung von Weggefährten und  Einbeziehung der Bevölkerung, wirklich Zukunft gestalten zu können.
Vortrag  und Begegnung mit Tobias Eschenbacher, einem jungen Oberbürgermeister von knapp 40 Jahren, sind für uns von nachhaltigem Eindruck.

                                                           

  
                                         Damen-Runde                                                Dreier-Runde  - re. Dr. Hans-Otto Feldhütter, Clubmaster                             Vollbesetzte Tisch-Runde


  
                               Interessierte Zuhörer                                                                           Moderierte Diskussion                                                  "Lions Centennial Wein" als herzlicher Dank





                  

Business Dinner am 27. März 2017 - Vortrag über "Mechatronik und Robotik - Technologien für Fortschritt und Wohlstand, aus Deutschland für die Welt"

Mechatronik ist die Kombination von Mechanik und Elektrik/Elektronik. Robotik beutet die Kombination von Mechatronik mit Datenübertragungstechnik zur Fernsteuerung.
Die Luft- und Raumfahrt ist mit ihren Technologieentwicklungen ein Treiber für Innovationen in zahlreichen Branchen. Das gilt auch in Zukunft, wie auf der CeBIT im März 2017 deutlich wurde.
Prof. Gerd Hirzinger gab in seinem Vortrag einen Überblick über Meilensteine technologischer Entwicklungen in der Luft- und Raumfahrt, die heute in bedeutenden Branchen unserer Wirtschaft Anwendung finden.Hierfür einige Beispiele.

Mit der ROTEX Mission 1993 wurde erstmals ein Roboter in den Weltraum gesandt und von der Erde ferngesteuert. Wesentliche Voraussetzung hierfür war die Realisierung des Prinzips Autonomy bzw. shared Autonomy, das für alle Fernsteuerungen von essentieller Bedeutung ist. Ein weiterer wesentlicher Schritt war die Nutzung einer Planetenwälzgetriebespindel. Mit deren verlustfreier Kraftübertragung lassen sich aüßerst präzise Steuerung verwirklichen. Die u.a. hieraus entwickelte Spacemouse ist die Grundlage für die Computer- Mouse, die heute jeder kennt und zig-millionenfach auf dem Markt ist.

                      
                               Prof. Dr. Gerd Hirzinger                            ROTEX -  Autonomie für Fernsteuerung                                             Space Mouse                                             

Weitere  bahnbrechende Entwicklungen waren die Realisierung ultraleichter Arme und Hände. Zudem die Programmierung dämpfungsfreier Bewegungen, also kein Zittern mehr der Arme und Hände. Einen weiteren Fortschritt bedeutete Deep Learning, mit dem die Roboter zusätzlich ein Fingerspitzengefühl erhielten.

                   
                                       Ultra leichte Arme und Hände                                  Programmierbare Dämpfung                     Fingerspitzengefühl - "Deep Learning" von Materialklassen

Mit diesen Entwicklungen begann der Siegeszug der Industrierobotik,  z.B. von KUKA. Deren stationäre Systeme sind in zahlreichen Produktionsstraßen der  Automobilindustrie montiert  und  einer der Garanten für die hohe internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Automobilbranche.Mit diesen Robotern wurden z.B. bei Daimler schon über 1 Million Hinterachsgetriebe montiert.
Als mobile Version kommt diese Art von Roboter z:B. zum Einsatz beim Vernieten der Innenwände des Rumpfes von Airbus-Flugzeugen.

Ein weiterer Meilenstein war ROKVISS, ein Projekt mit einer neuen Dimension von Telepräsenz für visuell und kraft-rückgekoppelter Teleoperation, u.a .aus 7 Jahren Erfahrung mit der Internationalen Space Station ISS. Diese Telepräsenz war grundlegend  für den Chirurgie Roboter Da Vince.

                  
                                     Neue Dimension der Telepräsenz                                  Chirurgie Roboter Da Vinci                                          6 D Vision - Ausweichassistent

Auf dem von der DLR entwickelten Stereo-Algorithmus SGM wurde schließlich der Daimler- Ausweichassistent   6D Vision auf den Markt gebracht, Finalist im Deutschen Zukunftspreis 2011 und Beckurts-Preis 2012.Die SGM Technologie ist auch  Basis für die Virtuellen Welten.

Der Assistenzroboter franka emica war einer der Stars auf der CeBIT 2017. Ein siebenachsiger, feinfühliger Roboterarm,  basierend auf der Technologie des DLR mit Prof. Hirzinger, der mit  Menschen kooperiert, in der Produktion, aber auch im Alltag. Das Roboter-Assistenzsystem hat eine Reichweite von ca. 1 m, kann über App einfach programmiert werden und kostet schon heute nicht mehr als 10 000 Euro.

                                                                              


Vor 35 Jahren wurden die Mainframe Rechner komplementiert durch den PC, den Personal Computer. Es zeichnet sich ab, dass jetzt ein ähnlicher Quantensprung bevorsteht und die großen Industrieroboter komplementiert werden durch Personal Assist-Robots, wenn man so will mit PARs.
Der Computer war kein Jobkiller, die Robotik war kein Jobkiller, auch die PARs werden in der Produktion keine Jobkiller sein, sondern neue Chancen eröffnen. Denn im hoch dynamischen internationalen Wettbewerb gilt." Wer nicht mit der Zeit geht, wird mit der Zeit gehen.".
Die Ausführungen von Prof. Hirzinger, vorgetragen mit spielerischer Leichtigkeit und unterlegt mit humorvollen Anekdoten, vermittelten einen profunden Einblick in  führende Technologien, hier in Deutschland entwickelt und in aller Welt genutzt.

           
                                       ........................................ ................  Impressionen vom ersten Business Dinner.......................................................

                                                                                            
                                                                                                                              Herzlicher Dank an den Referenten


Clubabend am 13. März 2017  - Vortrag zum Thema Automatisiertes und Autonomes Fahren

Die oben genannten Begriffe automatisiert und autonom werden in den Medien teilweise unpräzise bzw. zu euphorisch benutzt und führen  zu überzogenen Erwartungen.
Z
unächst ging Prof. Bengler auf  grundsätzliche Aspekte der Automation ein. Sie ermöglicht, technische Aufgaben schnell, effizient und sicher auszuführen und hohe Komplexität zu beherrschen.
Automation ist wesentlich in der produzierenden Industrie, in der Luftfahrt und zunehmend auch im Automobil.
Ausgangspunkt für Automation im Fahrzeug war die DARPA Rallye in den USA mit dem ursprünglichen Ziel, im militärischen Bereich gefährliche Strecken autonom zu meistern. Schließlich wurden die Bestrebungen u.a. über DARPA Urban Rallye Challenge auch auf den zivilen Bereich ausgedehnt. Die Entwicklungen wurde insbesondere forciert in Deutschland, Italien, der EU ( Prometheus Projekt),                    in Japan und natürlich den USA. Heute über 40 Jahre später haben zahlreiche Modelle der Mittel- und Oberklasse vielfältige Assistenzsysteme und bieten  erste Möglichkeiten des teilautomatisierten Fahrens
.
Voraussetzung für diese Entwicklung sind Informations- und Assistenzsysteme, so Prof. Bengler. Information vom Radio bis jüngst zu den Navigationssystemen. Ursprünglich wurde deren Einführung kontrovers diskutiert aufgrund des Risikos der Ablenkung, heute aber sind sie nicht mehr wegzudenken  Assistenzsysteme umfassen z.B. den Tempomat, vor allem aber Systeme auf Basis der Umfelderfassung mit Sensoren z.B. Bremsassistent, Spurhalteassistent, Warnsystem für toten Winkel oder Rückfahrkamera, um nur einige zu nennen ..
                                           
                                                              

Das Auto ermöglicht individuelle Mobilität, ist aber Teil eines soziotechnischen Systems, das mit tausenden anderen Fahrzeugen am Verkehrsgeschehen teilnimmt.
                                                                                     
Autofahren, so Prof. Bengler, erfordert die Erfüllung von 3 Aufgaben: Navigation, Führung und Stabilisierung.
Beim teilautomatisierten Fahren werden diese Funktionen in bestimmten Verkehrssituationen vom Computer des Autos übernommen. In Kürze dürfte der Stauassistent auf den Markt kommen, der bei Stop-and-Go Verkehr den Fahrer entlastet. Dies bedeutet grundsätzlich mehr Komfort und mehr Sicherheit. Wichtig ist, dass  bei Aufforderung durch den Computer der Fahrer wieder die Führung des Fahrzeuges übernehmen muss. .
Automatisierung stellt also neue Anforderungen an den Fahrer. Dazu zählt die Ausführung monitiver Aufgaben mit einhergehenden Vigilanzproblemen bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der  Fähigkeit, die Fahraufgabe plötzlich wieder übernehmen zu müssen.
Deshalb konzentrieren sich  wissenschaftliche Arbeiten  darauf, was  darf der Fahrer in der Phase des automatisierten Fahrens tun, ohne seine Fähigkeit zur Übernahme einzuschränken.

                                                               


Automatisierung stellt auch neue Anforderungen hinsichtlich der Ergonomie des Fahrerplatzes. Dessen ursprüngliche Konzeption ist primär auf die Fahraufgabe ausgerichtet. Zukünftig werden weitere Aspekte wichtig wie die adäquate Anordnung von Anzeigeinstrumenten. Ein Beispiel sind Head up Displays, die Informationen in die Frontscheibe projizieren.
                                                                                         
Zusammenfassend stellte Prof. Bengler heraus:
Automatisiertes Fahren wird immer wichtiger für individuelle Mobilität, auch zur Kompensation von Altersdefiziten, u.a. angesichts alternder Fahrerpopulation und Verlängerung der Lebensarbeitszeit. 

                                                             
                                                            
            
Höhere Automationslevel mit weiteren Hightech -Entwicklungen für bestimmte Verkehrssituationen werden in naher Zukunft  möglich, z.B. für Fahrten auf wenig frequentierten Autobahnen, und lassen hohe Akzeptanz  erwarten.  Aber automatisiert ist nicht autonom. Der Fahrer ist unabdingbar, um in komplexeren Verkehrssituationen die Fahraufgabe wieder zu übernehmen.


  
                          Eintreffen der Teilnehmer                                                                                 Voll besetzter Saal                                                                                 Gleich geht`s los

  
                   Konzentrierte Aufmerksamkeit                                                            Spannender Vortrag                                                                                  Herzlicher Dank

Clubabend am 13. Februar 2017 - Vortrag zum Thema "Warum riechen unsere Lebensmittel so gut ?"

Zur sensorischen Qualität  von Lebensmittel zählen das  Aussehen und die Textur der Produkte, maßgebend sind aber Geruch und Geschmack.
Zu deren Wahrnehmung stehen uns folgende biologische Sensoren zur Verfügung.
- Der Nerv Trigeminus mit seinen Ästen im Ober- und Unterkiefer, der auf scharfe Produkte ( wie Pfeffer, Chilii ) und auf kühlende Produkte wie Menthol anspricht.                                                                            - - - Die Geschmackssensoren auf der Zunge, mit denen wir süß, sauer, salzig, bitter und umami erfassen können.                                                                                                                                                               - Die rund 400 Riechrezeptoren in der Nase, mit denen wir Düfte aus der Umgebung sowie Aromen über Mund und Rachenraum aufnehmen .

Untersuchungen an über 200 Lebensmitteln haben gezeigt, dass aus über 10 000 gefundenen flüchtigen Verbindungen von unseren Riechrezeptoren nur rund 230 Aromen aufgenommen werden. 
Für jedes Produkt ergibt sich eine individuelle Kombination von 3 - 40 dieser sogenannten Schlüsselaromen
..


                                                 
                  Schlüsselaromen                3                                                 14                                        18                                         28


Ein weiterer Blick in Erkenntnisse aus der molekularer Sensorik.
Bei der Analyse des natürlichen Produktes Rotwein wurden z.B. über 50 flüchtige Substanzen gefunden, manche in relativ hoher Konzentration. An den Riechrezeptoren  docken davon  ca.28 Aromen an, die meist sogar in nur sehr geringer Konzentration vorliegen. ( s. rote Pfeile auf dem Diagramm.). Viele der Verbindungen mit hoher Konzentration werden dagegen sensorisch gar nicht wahrgenommen.

                             
 
Zudem läßt sich die sensorische Intensität  ermitteln,  das Verhältnis von Konzentration zu Geruchsschwellenwert. Die meisten dieser Aromen haben einen niederen Geruchsschwellenwert und sind deshalb schon in geringer Konzentration von hoher sensorischer Wirkung. So tragen sie in ihrer Gesamtheit  zu dem vollen sensorischen Klangbild eines Rotweines bei. 
Rotwein setzt sich dabei immer aus den gleichen Komponenten zusammen. Analoges gilt für Weißwein. Die Veränderung des sensorischen Klangbildes, z.B. zu mehr fruchtig, erdig, lieblich etc. ergibt sich allein durch geringste Veränderung der Konzentration einzelner Aromakomponenten. (Anmerkung: Die Note "Barrique" beim Rotwein kommt aus dem Holzfass und ist hier nicht einbezogen).
Erst über die molekulare Sensorik in Verbindung mit der Physiologie des Riechens konnten diese Ergebnisse gewonnen werden, in ähnlicher Form auch für alle anderen untersuchten Lebensmittel. 
Die Erkenntnisse der Lebensmittelchemie liefern zudem die Information, woher diese Aromen kommen. Die Generalisten sind im wesentlichen Derivate von Kohlehydraten (Zucker), Aminosäuren (Protein) und Fettsäuren, also den Hauptkomponenten vieler Lebensmittel. Die Individualisten entstehen durch Umwandlung hochspezifischer Vorstufen wie Polyphenole oder anderer biosynthetischer Metaboliten.
Und damit wir stets gut riechen können, erneuern sich unsere Riechrezeptoren in einem Zyklus von ca. 6 Wochen.
 
Nach diesem faszinierendem Einblick in die Welt der Düfte und Aromen von Lebensmitteln gab Prof. Hofmann noch einen spannenden Ausblick.  Diese neuen Erkenntnisse aus der Wissenschaft werden in der Wirtschaft bereits genutzt zur aromatischen Optimierung der Verfahrenstechnik z.B. dem Rösten, der Fermentation oder dem Gärprozess ( aromatisches alkoholfreies Weißbier). Weitere Potentiale ergeben sich in der Pflanzenzüchtung mit Aromen als Leitparameter oder in der biotechnologischen Produktion von Aromen ( naturidentisch anstelle von chemisch.)
Und die weiter fortschreitende Digitalisierung liefert vielleicht in ferner Zukunft die Option, neben Bild und Ton auch gezielt Düfte durch digitale Ansteuerung von Aromendepots zu übertragen.

 
    
                              .................................   Informativer, spannender und unterhaltsamer Clubabend zur Sensorik von Lebensmitteln mit Produkttest     ..................                               "Ein Fläschchen Wein möcht`s schon sein"

Clubabend am 30. Januar 2017 - Vortrag zum Thema "Bionik - Vorbilder der Natur für technische Lösungen"

Die Natur mit der Vielfalt an Tieren und Pflanzen ist ein ideales Vorbild für technische Lösungen aufgrund der erfolgreichen Evolution über Millionen von Jahren. Diesem Verständnis entspricht auch die Definition für Bionik im deutsch sprachigen Raum., z.B. "Lernen von der Natur für eigenständiges ingenieurmäßiges Gestalten". Im Englischen hat jedoch bionics eine andere Bedeutung, sodass  international der Begriff biomimetics verwendet wird, so Prof. Luksch. 
Viele der heutigen Anwendungen der Bionik beziehen sich auf die Bereiche Material, Oberflächenstrukturen und Konstruktionsprinzipien

  

                 
                                       Spinnenseide                                               Architektur Vogelnest                                              Fühler als Duftsensoren


So besitzt die Spinnenseide, hergestellt aus einer biologischen Proteinlösung, herausragenden Materialeigenschaften.Sie ist belastbarer als Stahl, Kohlefaser, Kevlar oder Nylon. Der Prozess wurde entschlüsselt und wird heute von einem start up Unternehmen  für zahlreiche Produkte erfolgreich genutzt. Eine weitere Besonderheit ist großes Haftvermögen aufgrund spezieller Oberflächenstrukturen. So können Geckos oder Insekten kopfüber auf glatten Oberflächen laufen. Durch eine Mikrostruktur mit feinsten Härchen bilden sie zum Untergrund zahlreiche Kontaktpunkte, an denen van der Waalsche Haftkräfte wirken. Zum Lösen der Beinchen vom Untergrund werden die Härchen mehr oder weniger einzeln abgezogen. Anders wären die Haftkräfte nicht zu überwinden.
Bei Konstruktionen im  Bauwesen werden vielfach biologische Prinzipien verfolgt, z.B. hinsichtlich optimalem Materialeinsatz und maximaler Festigkeit. Eines der bekanntesten Beispiele ist das Olympiastadion in Peking, konstruiert in Anlehnung an Prinzipien eines Vogelnestes.
Weitere Potentiale bietet zunehmend die bionische Sensorik und Informationsverarbeitung. Beispiele sind die Umfeld-Orientierung durch Ultraschall ( Fledermäuse), durch Infrarot-Sehen ( Klapperschlangen) oder Auswertung elektrischer Felder (Fische). Ein interessanter Aspekt ist das Aufnehmen von Düften in geringsten Konzentrationen, z.B. von Schmetterlingen. Das biologische Grundprinzip "Bindung von Molekülen an Rezeptoren".gilt auch für das Riechvermögen der Menschen und wird technisch genutzt in sog. elektronische Nasen zum Detektieren von Düften und deren Zusammensetzung.

Eine neue Dimension von der Natur inspirierter technischer Lösungen erschließen die Konstruktionen von Systemen mit naturähnlichem Bewegungsmuster. 

                                               

Ein Beispiel ist ein Roboter ähnlicher Greifarm mit einem Bewegungsmuster vergleichbar dem eines Elefantenrüssels ( Festo). Überragend ein sich autonom bewegendes 4-beiniges Robotersystem ( Boston Dynamics) mit einem bionischen Bewegungsablauf. Ein faszinierendes Video zeigt, wie Sensoren zur Umfelderfassung eine sichere Fortbewegung  in beengten Räumen ermöglichen und naturgetreue Bewegung gelingt. Hierzu ist neben der Fusion von Sensorinformationen in Echtzeit die Ansteuerung Hunderter mechanischer Stellglieder (Aktuatoren) eine große Herausforderung, aber auch eine Chance für nahezu unbegrenzte Vielfalt.
Bionik ist eine hoch innovative Wissenschaft.
So beendete Prof. Luksch seine mit viel Beifall bedachten Ausführungen. Die Biodiversität von Tieren und Pflanzen ist ein nahezu unbegrenzter Ideenpool für weitere Nutzung von  Wirkmechanismen der Natur...  und den Ingenieuren gelingt es, diese auch kombiniert für immer komplexere technische Lösungen nutzbar zu machen.
 
  
                            ...................................................             Bionik ...faszinierende Einblicke und Informationen          .....................................................................
 
                                      ............................................ ..........  Bionik....Inspiration für Dialog bi- und multilateral        ............................................................



Clubabend am 16. Januar 2017 - Vortrag zum Thema "Hilfe für Helfer - Psychosoziale Unterstützung für Notfallmediziner"

Ärzte, Pflegekräfte und Sanitäter in der Notfallmedizin sind besonderen Stress-Anforderungen ausgesetzt, im klinischen Alltag wie auch im Rahmen von Rettungseinsätzen.  Ein Teil der Notfallmediziner kann diese andauernden Belastungen nicht mehr allein bewältigen.  

                                                             


Dr. Schießl nannte drei Problemfelder  -  Burnout-Gefahr, Suchtgefährdung und potentielle Traumatisierung. Beim Burnout Verlauf ist zu beachten, dass das persönliche Befinden sich 
über einen längeren Zeitraum deutlich verschlechtert, aber dennoch die Leistungsfähigkeit aufrecht erhalten werden kann, z.B. durch Missachtung eigener Grenzen, durch Selbstmedikation oder durch dysfunktionale Strategien mit potentieller Suchtgefahr durch Alkohol oder Tabletten. 

                                                                       

 
Ein potentielles Trauma kann durch Tod, Angst, Hilflosigkeit oder Entsetzen ausgelöst werden, so Dr. Schießl. Akute Belastungsreaktionen mit einer Dauer von ca. 2 Tagen bis 4 Wochen sind nicht ungewöhnlich. Verschiedentlich wird aber diese Reaktion zu einer posttraumatischen Belastungsstörung mit einer Dauer von deutlich mehr als einem Monat. Dies führt zu signifikanter Beeinträchtigung im beruflichen und sozialen Bereich. Diese Erkenntnisse sind für jeden von uns von Interesse, der übermäßigen Stresssituationen ausgesetzt ist.
Gerade für Akutmediziner ist ein hohes Maß an Selbstreflexion gefordert, um andere Menschen in belastenden Ereignissen unterstützen zu können. Wenn aber dies nicht ausreicht, ist psychosoziale Unterstützung  erforderlich, um den Dienst weiterhin auf konstant hohem Niveau professionell verrichten zu können. Bewährt hat sich ein vertrauensvolles Peer- System als integraler Bestandteil im klinischen Alltag. Dies ist eine der Kernstrategien des gemeinnützigen PSU Akut e.V., so Dr. Schießl, der aus dem Projekt "Den Helfern helfen" entstanden ist. Ansatzpunkte der Tätigkeit des PSU sind "Belastungen ernst nehmen, mangelnde Aufarbeitung von schwerwiegenden Ereignissen  beheben sowie die Beachtung des "second victim" (Notfallmediziner) als Schlüssel zur Sicherheitskultur in der medizinischen Versorgung.

Ein spannender Vortrag von Dr. Schießl mit Einblicken in richtungsweisende ehrenamtliche Ansätze zur Unterstützung von Akutmedizinern. Ein berührender Vortrag, weil diese Ansätze jedem von uns in einer medizinischen Notsituation zugute kommen.


                                                          ..............................Beeindruckender Vortrag über eine beeindruckende Arbeit..............................

                                                         .................................. Intensive Gespräche rund um das Thema des Abends...................................................
 
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